Tag Archives: Ursprung

Uwe goes DNA – Probenentnahmeset eingetroffen

4 Jun

Probenentnahmeset IGenea

 Nach 4 Tagen des Wartens ist der Brief mit dem Probenentnahmeset am heutigen Montag eingetroffen. Der Set enthält 2 Abstrichbürsten für die Speichelprobe-Entnahme, 2 Sammelbehälter-Röhrchen für die sichere Aufbewahrung der DNA-Proben, 1 Analysevereinbarung für die Einwilligung zum DNA-Test (muss unterschrieben werden), 1Freigabeformular zur Einwilligung zum uneingeschränkten Zugang zur Datenbank (freiwillig, kann unterschrieben werden) sowie ein Rückantwortumschlag zur Rücksendung der Proben.

Als nächstes öffnet man mit sauberen Händen vorsichtig die Plastikverpackung der ersten Abstrichbürste und entnimmt diese, aufpassen, dass man nicht mit den Händen den Bürstenkopf berührt und verunreinigt. Anschließend streicht man mit der Bürste etwa eine Minute lang mehrfach kräftig über die Innenseite der Wange. Keine Angst, die Schleimhäute des Mundinnenraums werden nicht verletzt.

Probenentnahmeset IGenea

Nachfolgend öffnet man den Deckel des Probenbehälters und steckt den Bürstenkopf hinein, durch Druck auf den oberen Teil des Bürstengriffes wird der Bürstenkopf entriegelt und verbleibt im Probenbehälter, der nachfolgend wieder gut verschlossen und in den Versandumschlag gesteckt wird. Anschließend wiederholt man die ganze Prozedur mit der zweiten Abstrichbürste. Nicht vergessen, die Analysevereinbarung mit in den Rücksendeumschlag zu stecken, diesen dann verschließen und per Post an das Labor bzw. ihren Anbieter zu schicken.

Versandfertiger Probenentnahmeset

Die DNA-Proben werden sicher eingelagert, das hat den Vorteil, dass für spätere ergänzende Tests keine DNA-Proben mehr entnommen werden müssen. Diese eingelagerten Proben werden erst auf Anforderung vernichtet.

Und jetzt harre ich der Dinge, die da kommen und auf die Mail, die mir das Ergebnis und den Zugang zur Datenbank eröffnen. In etwa 4-6 Wochen sollte es soweit sein. 😉

(E-15777)

Advertisements

Stammbaum-Seiten rüsten mit DNA-Analyse auf

19 Mai

Die Ahnenforschungswebsite Ancestry http://ancestry.com rüstet ihr Werkzeugarsenal auf und verbindet erstmals DNA-Auswertung mit Social Networking. Die Teilnehmer können ihre eigene Proben scannen lassen, im „Genpool“ der Seite automatisch nach Verwandten suchen und sich über die genetische Ethnizität der eigenen Familie informieren. Nach FamilyTree DNA und 23andMe ist die Firma nun damit der dritte Anbieter, der die Genalayse in den eigenen Service integriert.

99 Dollar (rund 77 Euro) verlangt Ancestry.com für den Service. Den zahlenden Mitgliedern wird ein Satz zur Entnahme von Speichel nebst Anleitung zugesandt, den diese nach Abgabe der Körperflüssigkeits-Probe wieder retournieren. Im Labor wird daraufhin über einen Test nach autosomalen Merkmalen nach dem Microarray-Verfahren eine „DNA Map“ erstellt, die als Profil des Genoms fungiert.
Auf Vergleichsbasis von derzeit 100.000 weltweit entnommenen Samples erfährt die Person daraufhin umgehend mehr über den Ursprung ihrer Familie. Eine pensionierte Polizistin aus Kalifornien erfuhr auf diesem Wege, dass 40 Prozent ihrer Ahnen wahrscheinlich britischer Herkunft waren. Einige Zeit später konnte sie in der Community des Genealogie-Dienstes einen bislang nicht im Stammbaum vertretenen Cousin ausfindig machen, berichtet das Wall Street Journal.

Findet der Service über den DNA-Abgleich verwandte Personen im Ancestry-Netzwerk, so werden beide über die Entdeckung informiert und können über die Plattform Kontakt zueinander aufnehmen. Der Abgleich erlaubt, mit absteigender, jedoch insgesamt noch sehr hoher Genauigkeit, eine Identifikation von Familienmitgliedern bis zum vierten und fünften Verwandtschaftsgrad.

Die Erfolgsrate der Verwandtschaftssuche als auch die Genauigkeit der genealogischen Analyse nimmt mit der Anzahl der Teilnehmer am Prüfverfahren zu. Das Portal verfügt über 1,9 Mio. Mitglieder. Während 23andMe die Freigabe der Genom-Analyse zur Personensuche nicht voraussetzt, müssen sich User von Ancestry.com mit der Automatisierung dieses Vorganges einverstanden erklären, was natürlich – wie diese Verwendung der Technologe an sich – Bedenken in Sachen Datenschutz aufwirft.

Als interessant erweist sich die genetisch aufgepeppte Online-Ahnenforschung für Adoptivkinder. Ein User von 23andMe wurde über die Website von einer Person kontaktiert, die in den Raum stellte, eventuell seine Schwester zu sein, die auf der Suche nach ihren biologischen Eltern sei. Wie sich herausstellte, handelte es sich tatsächlich um das Kind, das noch vor seiner Geburt zur Adoption freigegeben worden war. Ein Umstand, von dem er bis zu diesem Zeitpunkt nichts gewusst hatte.

Quelle: http://www.pressetext.com/news/20120519001