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Uwe goes DNA: Proben im Labor in den USA angekommen / Test in Arbeit

20 Jun

Am 9. Juni 2012 sind die Proben im der IGenea-Zentrale in der Schweiz angekommen, wie ich der Statusmail entnehmen konnte. Die Proben wurden in das Familytree-Labor in den USA weitergeleitet, die ihrerseits den Empfang der Speichelproben am 11. Juni 2012 bestätigten und mir die Login-Daten für den ftdna-Account mitteilten, wo ich den Status der Proben verfolgen kann.
Die ersten Ergebnisse sollen am 27. Juli 2012 (12-Marker) kommen, das Ergebnis für die 25 bzw. 37 Marker der Y-DNA sollen dann am 10. August folgen. Es bleibt also noch ein paar Wochen spannend.

Sollte bei einem Mitleser dieses Blogs ebenfalls das Interesse bestehen, einen DNA-Test zu machen, der kann den gewünschten Test unter dem folgenden Link bestellen: Hier klicken / Click here.
Bei Angabe meiner Labornummer E15777 gewährt IGenea 5% Rabatt auf den Bestellwert.

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Uwe goes DNA – DNA-Test bestellt

2 Jun

Nun bin ich schon einige Jahrzehnte in meiner Ahnenforschung tätig und habe in den letzten Jahren immer wieder überlegt, einen DNA-Test zu machen.
Auf die Idee gekommen bin ich nach der Lektüre des Buches „Die sieben Töchter Evas“ von Bryan Sykes. „Die sieben Töchter Evas“ ist ein von Bryan Sykes verfasstes Buch über die Theorie, dass nahezu jeder Mensch in Europa per mitochondrialer DNA einer von sieben Urmüttern zugewiesen werden kann, von der er abstammt. Sykes erklärt die Prinzipien der Genetik und der menschlichen Evolution, der Besonderheiten von mitochondrialer Genetik und die Analysen von alter DNA, mit denen er heutige Menschen in Verbindung mit urgeschichtlichen Vorfahren bringt.

In der Nacht zum Donnerstag (7. Mai 2012) habe ich mich nun endlich dazu überredet, einen DNA-Test zu bestellen und werde hier nun den Ablauf von der Bestellung bis zum Empfang des Ergebnisses schildern. Der Bestellung voraus ging eine Recherche über verschiedene Firmen, die solche Tests anbieten. Meine Wahl fiel auf die Firma IGENEA in der Schweiz. Diese bieten einen halbwegs preiswerten Test der Mitochondrien-DNA (mtDNA basic – 79,00 EUR) an. Bei diesem Basic-Test werden 12 Marker untersucht, da ich aber die männliche Linie testen lassen will, fiel meine Wahl auf den 10 Euro teureren Test Y-DNA basic. Und da ich mich dann doch nicht lumpen lassen wollte, habe ich dann doch den erweiterten Test Y-DNA basic plus zu 129,00 EUR bestellt, bei dem 37 Marker untersucht werden  und mit dem sich eventuelle verwandtschaftliche Verhältnisse doch um einiges genauer nachweisen lassen.

Nun warte ich auf  den Probeabnahme-Set, um die Speichelprobe abzugeben und diese einzusenden. 4-6 Wochen nach dem einsenden soll das Ergebnis dann online verfügbar sein. Auch lässt sich dann das Ergebnis in verschiedene Datenbanken eintragen um diese DNA dann mit der DNA von Menschen aus aller Welt zu vergleichen.

Link zu IGENEA
— Will be continued —

Stammbaum-Seiten rüsten mit DNA-Analyse auf

19 Mai

Die Ahnenforschungswebsite Ancestry http://ancestry.com rüstet ihr Werkzeugarsenal auf und verbindet erstmals DNA-Auswertung mit Social Networking. Die Teilnehmer können ihre eigene Proben scannen lassen, im „Genpool“ der Seite automatisch nach Verwandten suchen und sich über die genetische Ethnizität der eigenen Familie informieren. Nach FamilyTree DNA und 23andMe ist die Firma nun damit der dritte Anbieter, der die Genalayse in den eigenen Service integriert.

99 Dollar (rund 77 Euro) verlangt Ancestry.com für den Service. Den zahlenden Mitgliedern wird ein Satz zur Entnahme von Speichel nebst Anleitung zugesandt, den diese nach Abgabe der Körperflüssigkeits-Probe wieder retournieren. Im Labor wird daraufhin über einen Test nach autosomalen Merkmalen nach dem Microarray-Verfahren eine „DNA Map“ erstellt, die als Profil des Genoms fungiert.
Auf Vergleichsbasis von derzeit 100.000 weltweit entnommenen Samples erfährt die Person daraufhin umgehend mehr über den Ursprung ihrer Familie. Eine pensionierte Polizistin aus Kalifornien erfuhr auf diesem Wege, dass 40 Prozent ihrer Ahnen wahrscheinlich britischer Herkunft waren. Einige Zeit später konnte sie in der Community des Genealogie-Dienstes einen bislang nicht im Stammbaum vertretenen Cousin ausfindig machen, berichtet das Wall Street Journal.

Findet der Service über den DNA-Abgleich verwandte Personen im Ancestry-Netzwerk, so werden beide über die Entdeckung informiert und können über die Plattform Kontakt zueinander aufnehmen. Der Abgleich erlaubt, mit absteigender, jedoch insgesamt noch sehr hoher Genauigkeit, eine Identifikation von Familienmitgliedern bis zum vierten und fünften Verwandtschaftsgrad.

Die Erfolgsrate der Verwandtschaftssuche als auch die Genauigkeit der genealogischen Analyse nimmt mit der Anzahl der Teilnehmer am Prüfverfahren zu. Das Portal verfügt über 1,9 Mio. Mitglieder. Während 23andMe die Freigabe der Genom-Analyse zur Personensuche nicht voraussetzt, müssen sich User von Ancestry.com mit der Automatisierung dieses Vorganges einverstanden erklären, was natürlich – wie diese Verwendung der Technologe an sich – Bedenken in Sachen Datenschutz aufwirft.

Als interessant erweist sich die genetisch aufgepeppte Online-Ahnenforschung für Adoptivkinder. Ein User von 23andMe wurde über die Website von einer Person kontaktiert, die in den Raum stellte, eventuell seine Schwester zu sein, die auf der Suche nach ihren biologischen Eltern sei. Wie sich herausstellte, handelte es sich tatsächlich um das Kind, das noch vor seiner Geburt zur Adoption freigegeben worden war. Ein Umstand, von dem er bis zu diesem Zeitpunkt nichts gewusst hatte.

Quelle: http://www.pressetext.com/news/20120519001