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Uwe Wassenberg – mtDNA Haplogruppe V

10 Jan

Heute habe ich das Ergebnis des DNA-Tests mütterlicherseits (mtDNA) erhalten. Ich gehöre zur Gruppe V.

Wikipedia sagt dazu:

Haplogruppe V entstand (wie Haplogruppe H) aus der Haplogruppe HV, vermutlich vor etwa 12.000 Jahren auf der Iberischen Halbinsel. Heute ist sie mit Konzentrationen von über zehn Prozent bei den Matmata-Berbern Tunesiens, unter den Basken sowie den Saamen (Lappen) Skandinaviens vertreten.
In seinem populären Buch Die sieben Töchter Evas gibt Bryan Sykes der Urmutter dieser mtDNA-Haplogruppe den Namen Velda.

Für Interessierte:
HVR1: 16298C, 16519C
HVR2: 72C, 263G, 309.1C, 315.1C

Uwe Wassenberg – Haplogruppe R1b1a2 (R-M269)

22 Jul

Am gestrigen Samstag (21. Juli 2012) sind die ersten Ergebnisse des DNA-Tests eingetroffen. Ich gehöre zur Haplogruppe R1b1a2 (R-M269), die in Westeuropa sehr verbreitet ist. Für die nächsten Wochen erwarte ich noch die Erweiterung auf 25 bzw. 37 Marker.

Zertifikat Y-DNA 12 Marker

Zertifikat Y-DNA 12 Marker

Es wird angenommen, dass die Haplogruppe R in Nordwestasien vor 30.000 bis 35.000 Jahren erstmals auftrat. Die eher seltenen Formen der Chromosomen der Haplogruppe R, sowie die häufigsten Fälle der mit ihr eng verwandten Haplogruppe Q, werden interessanterweise unter Bevölkerungen in Mittelasien, in Südasien, in Australien, in Sibirien, bei amerikanischen Ureinwohnern, in Ägypten und in Kamerun gefunden. Sie ist die häufigste Haplogruppe in Europa.
Die Haplogruppe R1b wiederum ist eine Untergruppe von R1. Die Mutation M342 trägt zu ihrer Unterscheidung bei. Innerhalb der Mutation M342 trat eine weitere Mutation auf, die obengenannte Mutation M269, der meine DNA angehört. Träger mit dieser Mutation gehören zur Haplogruppe R1b1a2.

Die Haplogruppe R1b1a2 entstand vor ca. 9.500 Jahren in der Region um das Schwarze Meer. Die Einwanderung dieser Gruppe nach Europa erfolgte frühestens mit der Ausbreitung der Landwirtschaft ab 7.000 v.Chr., höchstwahrscheinlich besteht auch ein starker Zusammenhang mit den Indoeuropäern, die sich erst etwas später in mehreren Wellen nach Europa ausbreiteten.
In Ägypten macht diese Gruppe heute unter 1% aus und ist sicher teilweise auf europäische Einwanderung während der letzten 2.000 Jahre zurück zu führen.

Ein bekanntes Mitglied dieser DNA-Gruppe ist der ägyptische Pharao Tutanchamun. Tutanchamun war der letzte Pharao der 18. Dynastie und regierte von 1332 bis 1323 v. Chr.. Seine väterliche Linie beginnt mit Pharao Thutmosis I. welcher etwa von 1504 v. Chr. bis 1492 v. Chr. regierte. Dessen väterliche Herkunft ist unbekannt.
Es ist deshalb derzeit noch unklar, wie diese Linie aus dem Ursprungsgebiet nach Ägypten kam. Die frühesten Anzeichen für Ackerbau sind aus der Zeit um 5.000 v.Chr. bekannt, es ist möglich, dass bereits mit der Ausbreitung des Ackerbaus aus der Region des fruchtbaren Halbmondes die Haplogruppe R1b1a2 aus dem Norden nach Ägypten gelangte.
Ebenso kommt die vierte Ausbreitungswelle der vermutlich indoeuropäischen Kurgankultur zwischen 2.500 und 2.200 v.Chr. in Frage. Diese Kultur breitete sich bereits ab ca. 4.400 v.Chr. auch nach Europa aus wodurch der Zusammenhang mit der Haplogruppe R1b1a2 erklärt werden kann. Die Haplogruppe R1b1a2 war sicherlich auch im Reich der indoeuropäischen Hethiter in Anatolien weit verbreitet. Aus der Regierungszeit Echnatons oder Tutanchamuns ist aus den Archiven der Hethiter ein Brief einer ägyptischen Königin überliefert. In diesem Brief bittet sie den König der Hethiter um einen seiner Söhne als neuen Pharao, da Ihr Gatte tot sei und sie keinen Sohn habe.

Quellen:
Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Haplogruppe_R_(Y-DNA)

IGenea
http://www.igenea.com/?aff=15000&c=46

Uwe goes DNA: Proben im Labor in den USA angekommen / Test in Arbeit

20 Jun

Am 9. Juni 2012 sind die Proben im der IGenea-Zentrale in der Schweiz angekommen, wie ich der Statusmail entnehmen konnte. Die Proben wurden in das Familytree-Labor in den USA weitergeleitet, die ihrerseits den Empfang der Speichelproben am 11. Juni 2012 bestätigten und mir die Login-Daten für den ftdna-Account mitteilten, wo ich den Status der Proben verfolgen kann.
Die ersten Ergebnisse sollen am 27. Juli 2012 (12-Marker) kommen, das Ergebnis für die 25 bzw. 37 Marker der Y-DNA sollen dann am 10. August folgen. Es bleibt also noch ein paar Wochen spannend.

Sollte bei einem Mitleser dieses Blogs ebenfalls das Interesse bestehen, einen DNA-Test zu machen, der kann den gewünschten Test unter dem folgenden Link bestellen: Hier klicken / Click here.
Bei Angabe meiner Labornummer E15777 gewährt IGenea 5% Rabatt auf den Bestellwert.

Wassenberg Eintrag bei ysearch.org (Y-DNA-Datenbank)

20 Jun

DYS 393: 13
DYS 390: 23
DYS 19/394: 14
DYS 391: 11
DYS 385a: 11
DYS 385b: 14
DYS 426: 13
DYS 388: 12
DYS 439: 13
DYS 389-1: 13
DYS 389-2: 28
DYS 392: 13

Haplogroup: Unknown

Last name: Wassenberg
Variant spellings:

Tested with: Family Tree DNA
Contact person: Mike Wassenberg
http://www.ysearch.org/alphalist_view.asp?uid=&letter=W&lastname=Wassenberg&viewuid=GU5NJ&p=0#

Most distant known paternal ancestor on the direct male line
First Name: Gerhard
Last Name: Wassenberg
Year Born: 1667
Year Died: 1733
Country of Origin: Lohne, Germany

Uwe goes DNA – Probenentnahmeset eingetroffen

4 Jun

Probenentnahmeset IGenea

 Nach 4 Tagen des Wartens ist der Brief mit dem Probenentnahmeset am heutigen Montag eingetroffen. Der Set enthält 2 Abstrichbürsten für die Speichelprobe-Entnahme, 2 Sammelbehälter-Röhrchen für die sichere Aufbewahrung der DNA-Proben, 1 Analysevereinbarung für die Einwilligung zum DNA-Test (muss unterschrieben werden), 1Freigabeformular zur Einwilligung zum uneingeschränkten Zugang zur Datenbank (freiwillig, kann unterschrieben werden) sowie ein Rückantwortumschlag zur Rücksendung der Proben.

Als nächstes öffnet man mit sauberen Händen vorsichtig die Plastikverpackung der ersten Abstrichbürste und entnimmt diese, aufpassen, dass man nicht mit den Händen den Bürstenkopf berührt und verunreinigt. Anschließend streicht man mit der Bürste etwa eine Minute lang mehrfach kräftig über die Innenseite der Wange. Keine Angst, die Schleimhäute des Mundinnenraums werden nicht verletzt.

Probenentnahmeset IGenea

Nachfolgend öffnet man den Deckel des Probenbehälters und steckt den Bürstenkopf hinein, durch Druck auf den oberen Teil des Bürstengriffes wird der Bürstenkopf entriegelt und verbleibt im Probenbehälter, der nachfolgend wieder gut verschlossen und in den Versandumschlag gesteckt wird. Anschließend wiederholt man die ganze Prozedur mit der zweiten Abstrichbürste. Nicht vergessen, die Analysevereinbarung mit in den Rücksendeumschlag zu stecken, diesen dann verschließen und per Post an das Labor bzw. ihren Anbieter zu schicken.

Versandfertiger Probenentnahmeset

Die DNA-Proben werden sicher eingelagert, das hat den Vorteil, dass für spätere ergänzende Tests keine DNA-Proben mehr entnommen werden müssen. Diese eingelagerten Proben werden erst auf Anforderung vernichtet.

Und jetzt harre ich der Dinge, die da kommen und auf die Mail, die mir das Ergebnis und den Zugang zur Datenbank eröffnen. In etwa 4-6 Wochen sollte es soweit sein. 😉

(E-15777)